Sieg auf Wartburg (Signale 1976-6)

Das AWE-Werksteam Niebergall/Frommann

Zur XIX. Internationalen Rallye Wartburg, die in drei Schleifen über insgesamt 1370 km Langstrecke führte und mit zehn Sprints „gespickt" war, starteten 135 Teilnehmer aus der DDR, VR Bulgarien, CSSR und Ungarischen VR. Aber nur noch 37 Equipen wurden am Ziel in Wertung registriert, die Ausfälle infolge des hohen Härtegrades hatten auch alle Nationalmannschaften und Fabrikteams gesprengt.

Indessen stehen auf WARTBURG die mit Abstand besten Resultate unter dem Strich: Gesamtsieg sowie die anschließenden vier vordersten Plätze im Gesamtklassement und Klassensiege bei den Spezialtourenwagen und Serientourenwagen bis 1000 cm³ — abermals ein hervorragendes Zeugnis für Leistungsvermögen, Fahreigenschaften und Zuverlässigkeit des Eisenacher Automobiltyps.

 

(Einen zusammenfassenden Bericht über den WARTBURG-Werkswageneinsatz im Rallyesport 1976 bringt SIGNALE in der nächsten Ausgabe.)


„Altmeister" Culmbacher von der Eisenacher Sportabteilung und Copilot Grimm das Clubfahrerpaar Weigel/Beyer


Bilder: Das AWE-Werksteam Niebergall/Frommann (66) auf einem Gruppe-2-WARTBURG 353 W fuhr die insgesamt besten Sprintzeiten und belegte Platz 2 der Gesamtwertung. Gleich dahinter plazierten „Altmeister" Culmbacher von der Eisenacher Sportabteilung und Copilot Grimm ihren WARTBURG-Serientourenwagen auf dem 3. Rang im Gesamtklassement und verbuchten damit auch den Klassensieg. Den Gesamtsieg, mit nur einer Minute Zeitdifferenz auf der gesamten Langstrecke und als Zweitschnellste aus allen Sprints, erzielte das Clubfahrerpaar Weigel/Beyer (62), zugleich die Sieger der 1000-cm³-Spezialtourenwagen.