Das Motiv (Signale 1979-S)

AWE-Werkswagen im Einsatz

Was aber war und ist eigentlich ihr „Beweggrund" im wahrsten Sinne des Wortes, was die wesentliche Ausgangsbasis für das Handeln und für die insgesamt realisierten Leistungsergebnis-se aller jener Männer im WARTBURG-Werkswageneinsatz?

 

Gewiß wirken subjektiv verschiedene Komponenten mit. Gar manche Strapazen und Risiken werden hintenangestellt, verlieren an Bedeutung gegenüber dem Anreiz, an einer zweifellos exponierten Position in der Automobiltechnik zu arbeiten, sozusagen einen „Traumberuf" zu haben und noch dazu, ob hinter dem Lenkrad oder auf dem Copilotensitz oder im Service, ausgeprägte Erfolgserlebnisse zu verspüren. Dennoch steckt weit mehr dahinter, bindet zusammen.

 

Im Rahmen von Kampfprogramm-Initiativen des ganzen Werkskollektivs konkretisierte es der Parteigruppenorganisator der Sportabteilung, zugleich einer der erfolgreichsten WARTBURG-Rallyefahrer, folgendermaßen:

„Unser gesellschaftlicher Auftrag besteht darin, die DDR bei den Wettbewerben im Ausland würdig zu vertreten. Gleichzeitig stellen wir die hohe Qualität der Erzeugnisse unseres Betriebes unter Beweis. Hinsichtlich des Intensivierungsfaktors Wissenschaft und Technik spielt in unserem Bereich die Überleitung von Entwicklungsergebnissen in die Serienfertigung eine besondere Rolle. Daher übernehmen wir in kollektiver Zusammenarbeit mit den Versuchsingenieuren bestimmte Erprobungsaufgaben. Was die Rallyeveranstaltungen betrifft, so betrachten wir es als vorrangige Aufgabe, die bisherigen Ergebnisse zu analysieren und uns technisch und persönlich auf die internationalen Rallyes vorzubereiten."