Raiffeisenrundfahrt 2009 (Signale 41-62)

Raiffeisen-Veteranenfahrt 2009

Das Rheinische Duo (in Neubesetzung) wieder am Start und erfolgreich

Wir schreiben das Jahr 2009, genauer gesagt es ist Ende September. Mit  Interesse verfolge ich die täglichen Wetteraussichten für die nächsten Tage, weil ich vorhatte nach jahrelanger Pause wieder bei der Raiffeisenrundfahrt an den Start zu gehen da es auch zeitlich passte wegen des samstäglichen Feiertags.

Die Aussichten waren recht gut und so meldete ich das neubesetzte Rheinische Duo wieder an für diese historische Rundfahrt.

So war es die Duo Premiere für Miriam als wir am frühen Samstagmorgen Richtung  Flammersfeld aufbrachen.

Gegen 08.45 Uhr erreichten wir die Westerwaldgemeinde und waren natürlich nicht die ersten. Etwa 75 Fahrzeuge standen schon bereit in der Startaufstellung. 
Auch meine Freunde aus Viersen hatten sich für die Tour angemeldet und entdeckten uns gleich als wir aus der Oma stiegen. Es folgte eine rasche Begrüßung und die Abholung der Tourenunterlagen.

Diese nahm sich Miriam direkt zur Hand und studierte diese „Anmerkung des Fahrer sehr vorbildlich für einen Beifahrer“ und währenddessen befestigte ich schon mal traditionsgemäß das Rallyeschild am „Gebiss“ der Oma.
Als dies alles erledigt war und Miriam die Unterlagen nun auswendig konnte, stärkten wir uns mit einem guten Frühstück.
Gegen 10 Uhr startete die Rundfahrt und die mittlerweile mehr als 200 Fahrzeuge setzten sich in Bewegung  und wir natürlich mittendrin. Anfangs ging es etwas “zäh“ voran doch wenig später erreichten wir Rundfahrtgeschwindigkeit.
Die etwas gebremst wurde als wir eine Steigung erreichten und prompt ein „Plätzken“ vor uns hatten das sich mit „gemessenen 27 km/h die Steigung regelrecht hoch quälte.

Was wir aber mit unserem Wartburg 311 problemlos meistern konnten  und wir locker flockig vorbeizogen. Die Reisegeschwindigkeit von rund 70 km/h konnten wir etwa bis Neuwied halten.
Dann stoppte uns eine Aufgabe die uns  soviel Zeit kostete, dass das  vor einiger Zeit überholte „Plätzken“ wieder an uns  vorbeizog. Also auf ein Neues  den Plan abarbeiten „ein kleiner Auszug daraus“ :

  1. „Plätzken „einholen
  2. Nach „Plätzken“ Einholung  Gegenverkehr beachten und 
  3. Am „Plätzken“ heroisch“ vorbeiziehen.

Wir konnten auch diesen Plan wieder erfolgreich abarbeiten und hatten kurz hinter Neuwied wieder Reisegeschwindigkeit aufgenommen.
Wenig später jedoch ging es wieder Stopp and Go bedingt, was wir im nachhinein feststellten durch eine Baustellenampel. 

Auf einer Kuppe oberhalb des nächsten Ortes gab es eine Möglichkeit des Anhaltens die wir auch wahrnahmen.
Warum in der Schlange stehen und eventuellen Materialverschleiß in Kauf nehmen wenn es auch durch warten anders geht. 

Also direkt neben einem Motorradfahrer angehalten der dieselbe Idee hatte wie wir. 
Rund 20 Minuten später hieß es dann für uns einsteigen Türen schließen die Reise geht weiter Richtung  Dierdorf unserem Halteziel der Mittagsrast.
Es war kurz nach 14 Uhr als wir Dierdorf  verließen.
Nun kommt das was den Rheinischen Trios und Duos wohl nicht erspart bleibt „die Reise abseits der Route“ nach dem Motto “wohin des Weges ?“
Wir fuhren also immer einem Käfer folgend die Straße die dann immer enger wurde und zu einer Umleitung bis man schließlich mitten irgendwo im Westwald verschollen sich die Frage stellt“ ob das der richtige Weg sei“.

Kurze Unterredung mit der Käferbesatzung und die Erkenntnis wir sind quasi falsch hier.
Also zurück nach Dierdorf.
Der Käfer gab Gas wir auch aber irgendwie entkam er uns und so waren wir auf uns alleine gestellt.
Kurz vor Dierdorf hatten wir den Käfer wieder ein allerdings kam er uns entgegen mit seiner winkenden Besatzung. 

 

Also umgedreht um dem Käfer zu folgen aber keine Chance er war schon wieder weg. Zum dritten Mal fuhren wir in den Dierdorfer Kreisel um die richtige Fahrtrichtung aufzunehmen.

Nach rund 3 Stunden erreichten wir auch den Nachmittagsrastort. 

Viel sehen konnten wir hier nicht da wir im Eiltempo die gestellten Aufgaben lösen mussten um pünktlich wieder mit dem Tross zu starten Richtung Flammersfeld. 

Nach der etwas turbulenten 2 Etappe, ging es sehr viel entspannter bei der 3 Etappe zu. Um 17.30 Uhr erreichten wir Flammersfeld eine letzte Schätzungsfrage noch gelöst und die Unterlagen zur Auswertung abgegeben.

Kurze Rücksprache mit unseren Freunden aus Viersen gehalten und beschlossen das diese uns zum abendlich Rheinländer Stammtisch begleiten würden.

 

Der Tag endete gegen 0 Uhr mit einem Blick in die Endergebnisse und die freudige Feststellung von 55 gestarteten Fahrzeugen in unserer Klasse belegten wir den 10 Rang was da hieß es gibt wieder einen Pokal für uns.

 

Da ich wegen verkaufsoffenen Sonntag nicht den Pokal abholen konnte fragte ich Stephan ob Ihm das möglich wäre.

Er schaffte es tatsächlich nach Flammersfeld zu fahren und die Pokale in Empfang zu nehmen. Somit endete die erste Raiffeisenrundfahrt nach 6 Jahren Pause mit einem beachtlichen Erfolg.

An dieser Stelle möchte ich noch mal Stephan danken der die Pokale abgeholt hatte und natürlich und ganz besonders Miriam die sich gut geschlagen hat als Co-Pilotin. Denn nur durch Ihre tatkräftige Unterstützung wurde dieser Erfolg  möglich.

Ich  allein hätte dieses gute Ergebnis  nicht einfahren können.

 

Ich freue mich schon jetzt auf das nächsten Jahr wenn es zum 32. Mal heißt: "Raiffeisenrundfahrt in Flammersfeld".